Biografisches

"Das Wichtigste, was das Publikum von einem Komponisten verlangt, ist, daß er tot ist."

Arthur Honegger

Foto: Alexander Miksch

über Markus Geiselhart

Der 1977 in Stuttgart geborene Komponist, Arrangeur, Bandleader und Posaunist Markus Geiselhart studierte Jazz-Posaune an der Hochschule für Musik in Würzburg. Er war Mitglied im Landesjugend-Jazzorchester Bayern (2000-2004), sowie im Bundesjugendjazzorchester (BuJazzO) unter der Leitung von Peter Herbolzheimer (2001-2003).

2005 gründete er das „Würzburg Jazz Orchestra“ (WJO), welches er bis 2010 sowohl künstlerisch als auch organisatorisch leitete. In dieser Zeit brachte er rund 40 Konzerte mit 33 unterschiedlichen Programmen und über 100 beteiligten Künstlern auf die Bühne.

2008 gründete er zusammen mit dem Trompeter Thomas Gansch das „Don Ellis Tribute Orchestra“ mit welchem er im Oktober 2010 auf dem internationalen Jazztreffen „generations“ in Frauenfeld (Schweiz) sowie im Großen Saal des Wiener Konzerthauses gastierte. Im Frühjahr 2013 unternahm das „Don Ellis Tribute Orchestra“ eine Tournee durch die Slowakei, Kroatien, Deutschland und Österreich. Zum 35. Todestag von Don Ellis am 17. Dezember 2013, präsentierte das Orchester die Live-CD „Bulge" im renommierten Wiener Jazzclub „Porgy & Bess" und gab am Tag darauf ein Konzert im Rahmen von „Bühne frei im Studio 2" beim Bayerischen Rundfunk in München, welches live im Radio, sowie als Video-Livestream im Internet, übertragen wurde.

Neben seiner Tätigkeit als Bandleader ist er auch als Komponist und Arrangeur tätig. Außer Werke für seine eigenen Projekte entstanden auch Auftragsarbeiten für Ensembles wie z.B. Art of Brass Vienna, die Salaputia Brass Connection oder die Big Band der Volksoper Wien. In seiner Tätigkeit als Posaunist brachte er die multimediale Hommage an Albert Mangelsdorff „Hut ab!“ auf die Bühne und ist immer wieder mit seinem „Beatles Project“ zu hören.

Im Sommer 2010 gründete er das MARKUS GEISELHART ORCHESTRA (MGO) welches einige der besten JazzmusikerInnen Österreichs vereint und für das er gezielt komponiert und arrangiert. In der Spielzeit 2013/14 präsentierte er mit dem MGO als Stageband im „Porgy & Bess“ acht neue Programme. Dabei kam es zu Zusammenarbeiten mit dem radio.string.quartet Vienna, Trio ELF, der Band KOLLER, Carole Alston, Caroline de Rooij, Erwin Schmidt, Robert Riegler sowie dem Lyriker Peter Ahorner. Während dieser Zeit experimentierte er sowohl mit der Besetzung, als auch mit den Kompositionen und Arrangements und fand so mit dem MGO zu einem eigenständigen Sound. Im Frühjahr 2016 veröffentlichte er bei dem Wiener Label „Jive Music“ seine Debut-CD „My Instrument is the Orchestra“. Im Sommer 2016 unternahm er mit dem MGO und Ray Anderson als Gastsolisten eine Torunee durch Österreich und Deutschland und gastierte u.a. bei den renommierten Ludwigsburger Schlossfestspielen.

Als Pädagoge hat er einen Lehrauftrag für Big Band Leitung an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, lehrt am Jam Music Lab und wird regelmäßig als Dozent zu Workshops oder als Gastdirigent zu Big Bands und Orchestern eingeladen.

Foto: Alexander Miksch
Foto: mdw

Curriculum Vitae

2016

  • Tournee mit dem MARKUS GEISELHART ORCHESTRA und Ray Anderson.
  • Veröffentlichung der Debüt-CD "My Instrument is the Orchestra" mit dem MARKUS GEISELHART ORCHESTRA.

2013/14

  • mit dem MARKUS GEISELHART ORCHESTRA Stageband im Wiener Jazzclub Porgy & Bess

seit 2013

  • Lehrauftrag für Big Band Leitung am Institut für Popularmusik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

2013

  • Veröffentlichung der CD "Bulge" mit dem "Don Ellis Tribute Orchestra feat. Thomas Gansch"
  • Tournee mit dem "Don Ellis Tribute Orchestra feat. Thomas Gansch" durch die Slowakai, Kroatien, Deutschland und Österreich
  • australische Uraufführung meines Werkes "the other side of mozart" durch die Big Band der "University of Queensland" unter der Leitung von Clint Allen.

seit 2012

  • Dozent für Komposition, Arrangement und Theorie am "JAM Music Lab - Conservatory for Jazz and Popular Music Vienna"
  • Leitung der semiprofessionellen Big Band "Vienna Big Band Project"

2011

  • Kopistentätigkeiten für Mathias Rüegg, in Folge dessen seither Aufarbeitung des Vienna Art Orchestra Archivs und mit Tobias Reisacher Gründung des Notenvertriebs "R-Gee-Music"

2010

  • Gründung des MARKUS GEISELHART ORCHESTRA

2008

  • anlässlich des 30. Todestages von Don Ellis gemeinsam mit Thomas Gansch Gründung des "Don Ellis Tribute Orchesra"

2007

  • Zusammenarbeit mit der "Jazzwerkstatt Wien"

2006

  • Übersiedlung nach Wien

2005-2011

  • Gründung und Leitung des "Würzburg Jazz Orchestra (WJO), damit 33 Produktion in 40 Konzerten

seit 2001

  • Dozent bei verschiedenen Jazz-, Big Band- und Blechbläser-Workshops

2001-2003

  • Mitglied im Bundesjugendjazzorchester (BuJazzO) unter Leitung von Peter Herbolzheimer

2000-2004 

  • Mitglied im Landesjugendjazzorchester Bayern

1999-2004

  • Studium im Fach Jazzposaune an der Hochschule für Musik Würzburg

Abschlüsse:

2003: Diplom-Musiklehrer

2004: Diplom-Musiker

Diplomarbeit:

"Stilanalyse des Ventilposaunisten Bob Brookmeyer anhand seiner Improvisationen und Werke für Jazz-Orchester"

1999-2005

  • Mitglied bei "Robert Payer und seine Original Burgenlandkapelle"

1996-2000

  • Posaunenunterricht bei Ernst Hutter und durch ihn erste Kontakte mit der Jazzszene

​​1995-1996

  • Grundwehrdienst im Heeresmusikkorps 9 Stuttgart

ab 1986

  • Beginn der musikalischen Ausbildung im heimatlichen Musikverein "Lyra" Schmiden

1977

  • am 27. Juli in Stuttgart geboren